Russland verliert binnen 24 Stunden zwei Militärflugzeuge – An-26 über der Krim vermisst
Über der Krim brach der Funkkontakt zu einer russischen An-26 mit rund 30 Besatzungsmitgliedern ab – wenige Stunden zuvor hatte Russland bereits einen Su-34-Jagdbomber verloren.
Russland hat am 31. März binnen eines einzigen Tages zwei Militärflugzeuge verloren. Über der Krim brach der Funkkontakt zu einer Antonow An-26 ab, gleichzeitig wurde auch ein Suchoi Su-34-Jagdbomber abgeschrieben.
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte den Verlust der An-26 und gab an, der Kontakt zum Flugzeug sei über der Krim abgebrochen. Von einem äußeren Eingriff in die Maschine sei nicht auszugehen, hieß es offiziell. Rettungs- und Suchtrupps wurden in das mutmaßliche Absturzgebiet auf der Halbinsel entsandt. Das Schicksal der Besatzung ist bislang unbekannt. Ersten Informationen zufolge sollen sich rund 30 Personen an Bord befunden haben.
Über den Verlust des Su-34-Jagdbombers gibt es bislang keine offizielle russische Stellungnahme. Dem Vernehmen nach könnte das Flugzeug bei einem Kampfeinsatz abgeschossen worden sein – die Su-34 wird von der russischen Luftwaffe häufig als Träger für gelenkte Gleitbomben eingesetzt, mit denen russische Streitkräfte ukrainische Städte und Frontpositionen angreifen.
Der Verlust zweier Militärflugzeuge an einem einzigen Tag ist für Russland ein erheblicher materieller Rückschlag. Die Su-34 gilt als eines der Schlüsselwaffensysteme der russischen Luftwaffe im Krieg gegen die Ukraine. Der genaue Hergang beider Vorfälle ist noch nicht abschließend geklärt.