Friedensverhandlungen zwischen Ukraine, USA und Russland erneut verschoben

Die Verhandlungen sollten ursprünglich am Dienstag und Mittwoch stattfinden, doch die amerikanische Seite bat um eine Verschiebung.

Friedensverhandlungen zwischen Ukraine, USA und Russland erneut verschoben
Foto: Telegram/Rustem Umerov

Die für diesen Dienstag und Mittwoch in der Türkei geplanten Dreierverhandlungen zwischen der Ukraine, den USA und Russland wurden auf die kommende Woche verschoben. Die amerikanische Seite bat um eine Verschiebung, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einem Pressegespräch mitteilte. Als mögliche Austragungsorte gelten weiterhin die Türkei oder die Schweiz.

Ob die Gespräche wie geplant stattfinden können, hängt laut Selenskyj maßgeblich vom weiteren Verlauf des Krieges im Nahen Osten ab. Die Ukraine stehe täglich in Kontakt mit Washington – der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats sei kontinuierlich im Austausch mit der amerikanischen Seite.

Als zentrale Themen des nächsten Verhandlungsrunde nannte Selenskyj die Fortsetzung der Gefangenenaustausche sowie die Vorbereitung eines direkten Gipfeltreffens zwischen den Staats- und Regierungschefs. Über das gestrige Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sagte Selenskyj, er habe dazu kaum Informationen – lediglich einige Geheimdiensterkenntnisse, die er nicht kommentieren werde.

Die letzte Verhandlungsrunde im Dreierformat hatte am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden. Als wesentliches Ergebnis wurde ein Gefangenenaustausch vereinbart. In den strittigen Territorialfragen blieben die Positionen jedoch unverändert weit auseinander. Die ursprünglich für Anfang März geplante Folgerunde war bereits einmal verschoben worden – ebenfalls aufgrund der militärischen Lage rund um den Iran-Konflikt.