US-Militäroperation in Venezuela: Maduro gefangen genommen – Ukraine unterstützt den Einsatz
In einer dramatischen Eskalation hat US-Präsident Donald Trump in der Nacht zum 3. Januar 2026 eine großangelegte Militäroperation in Venezuela angekündigt.
Dabei wurden Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores festgenommen und aus dem Land gebracht. Trump sprach von einem "erfolgreichen großangelegten Schlag" gegen Venezuela und dessen Führer. Die Operation, die Berichten zufolge von Eliteeinheiten wie der Delta Force durchgeführt wurde, zielte auf militärische Ziele in Caracas ab, darunter Flugplätze und Kommandozentralen. Explosionen und tieffliegende Flugzeuge wurden in der Hauptstadt gemeldet.
Maduro soll in den USA vor Gericht gestellt werden, basierend auf Anklagen aus dem Jahr 2020 wegen Narco-Terrorismus und Drogenhandels. Die US-Regierung wirft ihm vor, Venezuela in einen "Narco-Staat" verwandelt zu haben. Eine Belohnung für Informationen zu seiner Festnahme war zuletzt auf 50 Millionen US-Dollar erhöht worden. Trump kündigte eine Pressekonferenz an, um weitere Details zu liefern.
Reaktion aus der Ukraine
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha (auch Dmytro Sibiga genannt) hat auf die Ereignisse reagiert und die Position Kyjiws klar gemacht. In einer Erklärung betonte er, dass die Ukraine stets das Recht der Völker auf ein freies Leben ohne Diktatur, Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen verteidige. Das Regime Maduros habe all diese Prinzipien verletzt: Es werde von demokratischen Ländern und Menschenrechtsorganisationen weltweit für Verbrechen, Gewalt, Folter, Wahlfälschung und die Zerstörung der Demokratie verurteilt.
Sybiha erklärte: „Der venezolanische Volk verdient eine Chance auf ein normales Leben, Sicherheit, Wohlstand und menschliche Würde. Wir werden weiterhin ihr Recht auf Normalität, Freiheit und Respekt unterstützen – im Einklang mit dem Völkerrecht und priorisierend Demokratie, Menschenrechte und die Interessen der Venezolaner.“
Die Ukraine hatte Maduros Legitimität nach den umstrittenen Wahlen und der Gewalt gegen Demonstranten nie anerkannt.
Internationale Reaktionen
Die Welt reagiert gespalten:
- EU und Westen: Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nannte Maduro einen "illegitimen Präsidenten" und forderte Zurückhaltung sowie Einhaltung des Völkerrechts. Deutschland äußerte Besorgnis und steht in Kontakt mit seiner Botschaft in Caracas.
- Russland, Iran und Verbündete: Moskau verurteilte den Einsatz scharf als "unzulässige militärische Intervention" und betonte Venezuelas Recht auf Selbstbestimmung. Ähnlich reagierten Iran und Kuba.
- Lateinamerika: Argentinien unter Präsident Javier Milei begrüßte die Entwicklungen als Fortschritt für die Freiheit. Andere Länder wie Kolumbien äußerten Kritik an der Intervention.
Die UN und China kritisierten den Einsatz als Verletzung der Souveränität und forderten eine friedliche Lösung.
Die Operation markiert eine der direktesten US-Interventionen in Lateinamerika seit Jahrzehnten und wirft Fragen zur Legalität auf – ohne Kriegserklärung durch den Kongress. In Venezuela herrscht Unsicherheit: Vizepräsidentin Delcy Rodríguez forderte einen "Lebensnachweis" für Maduro, und das Land rief den Ausnahmezustand aus.
Die Entwicklungen könnten weitreichende Folgen für die Region haben, insbesondere im Kontext von Migration, Drogenhandel und Ölressourcen. Die Ukraine positioniert sich klar auf der Seite der Demokratie und gegen autoritäre Regime – eine Haltung, die mit ihrer eigenen Situation im Krieg gegen Russland übereinstimmt.