Ukrainischer Außenminister: „Putins Platz ist nicht im Friedensrat, sondern auf der Anklagebank“
Während Diplomaten in den Vereinigten Arabischen Emiraten versuchen, Wege zum Frieden zu finden, sendet der Kreml tödliche Signale nach Kyjiw.
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha hat den jüngsten russischen Raketenangriff scharf verurteilt, der zeitgleich zu den trilateralen Verhandlungen in Abu Dhabi stattfand.
Peace efforts? Trilateral meeting in the UAE? Diplomacy? For Ukrainians, this was another night of Russian terror.
— Andrii Sybiha 🇺🇦 (@andrii_sybiha) January 24, 2026
Cynically, Putin ordered a brutal massive missile strike against Ukraine right while delegations are meeting in Abu Dhabi to advance the America-led peace process.… pic.twitter.com/5RZBUk29aP
Nach Angaben des Ministeriums befahl Wladimir Putin den massiven Beschuss genau in dem Moment, als sich die Delegationen der Ukraine, Russlands und der USA unter amerikanischer Schirmherrschaft trafen. Für Sybiha ist dies ein klares Zeichen gegen jede diplomatische Lösung: „Seine Raketen haben nicht nur unser Volk getroffen, sondern auch den Verhandlungstisch selbst.“
„Platz auf der Anklagebank“
Der Außenminister betonte am 24. Januar 2026, dass Russland seinen „genozidalen Krieg“ unvermindert fortsetze. Angesichts der parallelen Angriffe zu den Gesprächen fand Sybiha deutliche Worte für die Zukunft des russischen Präsidenten: „Dieser barbarische Angriff beweist einmal mehr, dass Putins Platz nicht im Friedensrat ist, sondern auf der Anklagebank eines speziellen Tribunals.“
Dank an Verteidiger und Partner
Trotz der schweren Angriffe hob Sybiha die Leistung der ukrainischen Luftverteidigung und der Energiearbeiter hervor, die unermüdlich die Versorgung sichern. Er dankte zudem den internationalen Partnern für die Lieferung von Abfangjägern und Energieausrüstung sowie den Unterstützern der weltweiten Kampagne #WarmthForUkraine.
Die Verhandlungen in Abu Dhabi, die nach Rücksprache mit Präsident Wolodymyr Selenskyj begannen, wurden von den Ereignissen überschattet. Selenskyj selbst mahnte am Abend zur Zurückhaltung bei der Bewertung der diplomatischen Gespräche; für endgültige Schlüsse sei es angesichts der aktuellen Lage noch zu früh.
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