Ukrainische Spezialkräfte zerstören vier Radaranlagen auf der Krim

Die ukrainischen Streitkräfte haben bei einer Serie gezielter Präzisionsschläge bedeutende russische Rüstungsgüter auf der besetzten Krim sowie im Donbass außer Gefecht gesetzt.

Ukrainische Spezialkräfte zerstören vier Radaranlagen auf der Krim
Symbolfoto

Einheiten der Sonderoperationskräfte (SSO) des Verbands Middle-strike trafen dabei gleich vier Radaranlagen auf der Krim sowie einen Gefechtsstand einer russischen Marineinfanteriebrigade in der Oblast Donezk.

Konkret zerstört wurden zwei Radarstationen vom Typ 5N84A „Oborona-14" und „Nebo-U" sowie zwei weitere Radaranlagen unter Radartransparenzkuppeln im besetzten Jewpatorija – einem wichtigen Knotenpunkt der russischen Luftüberwachung auf der Halbinsel. Zusätzlich wurde ein Element des Gefechtsstands im besetzten Ort Satschatiwa in der Oblast Donezk vernichtet.

Das Kommando der Sonderoperationskräfte betonte die strategische Bedeutung der Treffer: Die Zerstörung feindlicher Radaranlagen untergrabe die Fähigkeit Russlands erheblich, Luftziele zu orten und zu bekämpfen. Die Sonderoperationskräfte würden ihre asymmetrischen Einsätze fortsetzen, mit dem Ziel, den Gegner strategisch zu zermürben und seine Kriegsfähigkeit gegen die Ukraine nachhaltig zu schwächen.

Die Angriffe reihen sich in eine breitere ukrainische Offensivstrategie gegen russische Luftabwehr- und Aufklärungskapazitäten ein: Erst in der Nacht zum 8. März hatten ukrainische Drohneneinheiten auf besetztem Gebiet der Oblaste Donezk, Luhansk und Cherson mehrere russische Ziele getroffen – darunter Munitionsdepots, ein Luftabwehrsystem vom Typ „Tor" sowie eine Anlage zur elektronischen Kriegsführung vom Typ R-330Sch „Schytel".