Präzisionsschläge: Ukrainische Armee trifft russisches Weltraum-Kommunikationszentrum und strategische Luftabwehr

In einer koordinierten Operation zur Schwächung des russischen Militärpotenzials haben die ukrainischen Verteidigungskräfte in der Nacht auf Montag mehrere hochsensible Ziele auf der besetzten Krim und in der Region Luhansk angegriffen.

Präzisionsschläge: Ukrainische Armee trifft russisches Weltraum-Kommunikationszentrum und strategische Luftabwehr
Foto: Generalstab der Streitkräfte der Ukraine

Kyjiw – Besonders hervorzuheben ist dabei der Treffer auf ein russisches Zentrum für Weltraum-Fernkommunikation.

Strategischer Schlag auf der Krim

Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine (ZSU) offiziell mitteilte, galt der Hauptangriff in der Nacht zum 2. März zwei Schlüsselobjekten auf der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim.

  • Weltraum-Fernkommunikation: Nahe der Ortschaft Wityne wurde ein strategisch wichtiges Zentrum getroffen.
  • Radarüberwachung: Zeitgleich meldete der Generalstab die Zerstörung einer Radarstation vom Typ „Podlet-K1“ in der Nähe von Wynohradne.

Diese Einrichtungen sind für die russische Militärlogistik von entscheidender Bedeutung, da sie die Koordination von Raketensystemen und die Kommunikation mit orbitalen Satelliten sicherstellen.

Verluste in der Region Luhansk und den besetzten Gebieten

Auch in der besetzten Region Luhansk verzeichnete das russische Militär empfindliche Verluste an moderner Ausrüstung. Dort wurden laut ukrainischen Angaben folgende Systeme ausgeschaltet:

  • Radarstation „Kasta 2E2“ (nahe Ljubyme)
  • Radarstation „Jastreb A-V“ (nahe Topoli)

Zusätzlich wurden gezielte Schläge gegen Truppenansammlungen der russischen Funkaufklärungseinheit „Rubikon“ gemeldet. Die Angriffe konzentrierten sich auf Stellungen bei Kementschyk (Region Donezk) und Kinski Rosdory (Region Saporischschja).

Massive Schäden an der Energie-Infrastruktur

Neben den rein militärischen Zielen bestätigte der Generalstab weitere Erfolge bei Angriffen auf die ökonomische Basis der russischen Kriegsführung:

  1. Noworossijsk: Offiziell bestätigt wurden Treffer auf ein dortiges Ölterminal sowie die Beschädigung der Marinebasis.
  2. Region Krasnodar: Ein Angriff vom 28. Februar 2026 auf die Ölraffinerie „Albaschneft“ führte zur vollständigen Zerstörung von vier großen Treibstofftanks (RWS-5000). Drei weitere Tanks, das Rohrleitungssystem und ein unterirdisches Reservoir wurden schwer beschädigt.

Hintergrund: Diese jüngste Angriffswelle ist Teil einer umfassenden Strategie Kyjiws, das militärische Rückgrat des Aggressors durch Präzisionsschläge auf die Logistik, Aufklärung und Energieversorgung systematisch zu schwächen.

Vom russischen Verteidigungsministerium gibt es zu den spezifischen Verlusten der Kommunikationseinrichtungen bislang keine detaillierte Stellungnahme.