Ergebnisse der Genfer Verhandlungen - Nächste Runde mit Russland in Vorbereitung
Die Ukraine und die USA haben in Genf eine weitere Verhandlungsrunde abgeschlossen.
Dabei gab es bilaterale Gespräche sowie ein trilaterales Treffen unter Beteiligung der Schweiz. Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, sprach von konkreten Fortschritten bei Sicherheits- und Wirtschaftsfragen.
„Die Arbeit fand in zwei Formaten statt – separat mit der amerikanischen Seite und in einem trilateralen Format mit Beteiligung der USA und der Schweiz“, schrieb Umerow auf Telegram. Nach den Gesprächen hätten er, der Fraktionschef der Präsidentenpartei David Arachamija sowie die US-Vertreter – Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner – gemeinsam mit Präsident Wolodymyr Selenskyj telefoniert, um die Ergebnisse zu besprechen und die nächsten Schritte zu planen.
Umerow betonte, dass bereits an der nächsten Verhandlungsrunde gearbeitet werde. „Wir finalisieren Parameter zur Sicherheit, wirtschaftliche Lösungen und abgestimmte Positionen, die die Grundlage für weitere Vereinbarungen bilden sollen“, erklärte er. Ziel sei es, die nächste trilaterale Runde – diesmal unter Einbeziehung Russlands – so konkret wie möglich zu gestalten.
Besonderes Augenmerk lag demnach auf dem wirtschaftlichen Bereich und langfristigen Unterstützungsmechanismen für die Ukraine. Gemeinsam mit der Wirtschaftsmannschaft der Regierung, darunter Wirtschaftsminister Oleksij Sobolew, und den amerikanischen Partnern sei ein Dokument zur Wiederaufbaustrategie der Ukraine intensiv bearbeitet worden.
„Wir haben uns darauf geeinigt, dass unsere Teams die Arbeit an diesem Dokument weiter vertiefen – insbesondere zum künftigen Wiederaufbau und einem Investitionsplan“, so Umerow wörtlich.
Die Verhandlungen in Genf gelten als Teil der laufenden Bemühungen um eine mögliche Friedensregelung im Ukraine-Krieg. Konkrete Ergebnisse wurden nicht veröffentlicht, doch die Beteiligten zeigten sich zuversichtlich, dass die nächste Runde mit russischer Beteiligung substanzielle Fortschritte bringen könnte.
Die Schweiz hatte als Gastgeberin und Vermittlerin eine unterstützende Rolle eingenommen. Weitere Details zu Inhalten oder Zeitplänen der kommenden Gespräche wurden zunächst nicht bekanntgegeben.